Gin

Unsere Gins werden im Niedertemperaturverfahren destilliert. Der Siedepunkt einer Flüssigkeit ist grundsätzlich abhängig von dem, sie umgebenden Luftdruck. Wir wissen alle, dass Wasser (auf Meereshöhe gekocht) bei 100 Grad Celsius siedet. Bei weniger Luftdruck, in den Bergen, siedet es schneller. Das führt im Urlaub dann schon mal zu Verstimmung am Frühstückstisch, weil die Eier nicht mehr auf den Punkt sind 😉 Alkohol siedet, auf Meereshöhe, bei etwa 78 Grad.

Das bedeutet, dass die Botanicals während der Destillation also einer Temperatur von um die 80 Grad ausgesetzt sind. Dies kann dazu führen, dass einige Bestandteile quasi „überhitzen“ und im fertigen Destillat hinterher für einen unangenehmen, kantigen, nicht ausgewogenen Geschmack verantwortlich sind. Hier ist das Können und die Erfahrung des Destillateurs gefragt, die oder der dafür Sorge zu tragen hat, dass der wenig schmackhafte Vor- und Nachlauf des Gins vom guten Mittelstück getrennt wird.

Wenn man nun aber den Luftdruck, der die Brennblase umgibt entsprechend reduziert, sinkt ganz automatisch der Siedepunkt des Alkohols. Deshalb arbeitet unsere Destillerie mit einer Art Vakuum, das dazu führt, dass der Alkohol bereits bei 38 Grad siedet. Auf diese Weise können die Aromen der Botanicals in das Destillat gelangen, ohne dass man eine „Überhitzung“ und somit Irritationen im Geschmack befürchten muss.

Das Ergebnis sind Gins von einer bisher nicht gekannten geschmacklichen Feinheit. Kein bisschen sprittig, statt dessen mit ungemein klaren Aromen der verwendeten Botanicals.

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